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Essen und Trinken in Griechenland Meine Vorfahren waren auch schon sehr fortschrittlich und erfindungsreich was die Konservierung und die Frischhaltung der Lebensmittel anbetraf. In den Wintermonaten wurde Eis - oft über grosse Entfernungen - heran transportiert und in grossen Räumen oder Höhlen aufbewahrt. In diesen Kühlräumen wurde die Nahrung gelagert, die sonst in unserem warmen Klima schnell verdorben wäre. Durch die Kühlung konnte sie oft über lange Zeit frisch und geniessbar gehalten werden. Und von der Physik verstanden die alten Griechen auch schon allerhand. So nutzten sie beispielsweise die Verdunstungskälte zum Kühlen der Getränke. Der Ton der Amphoren, in denen sie den Wein aufbewahrten, wurde unglasiert gebrannt. Dadurch liess er etwas Feuchtigkeit durch. Die entweichende Flüssigkeit verdunstete und hielt die Amphore und den Inhalt kühl. Ich glaube aber, dass das auch schon die Sumerer oder Hethiter herausgefunden hatten. Der auf diese Art in den Amphoren gelagerte Wein wurde durch die Verdunstung konzentrierter. Deshalb wurde er, bevor er getrunken wurde mit Wasser verdünnt. Das hatte auch den Vorteil, dass länger gefeiert werden konnte. |
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