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Essen und Trinken in Griechenland Die griechische Küche unterscheidet sich von der also Ernährung in Nord- und Mitteleuropa vor allem dadurch, dass sie vegetarischer ist. Das liegt natürlich auch am Klima. Wir nehmen, so erklären das die Wissenschaftler, weniger gesättigte Fettsäuren zu uns. Dafür enthält unsere Nahrung reichlich Obst, Gemüse, Salat und Getreideprodukte. Die wichtigste Fettquelle ist das Olivenöl. Statt Fleisch ißt man in den Mittelmeerländern lieber öfters einmal Fisch. Die griechische Küche ist zudem regional sehr unterschiedlich. Auf den Inseln wird natürlich mehr Fisch gegessen, im Landesinneren mehr Fleisch und Gemüse. Jede Region hat ihre eigene spezifische Küche, die auch noch sehr stark nach dem jahreszeitlichen Nahrungsangebot ausgerichtet ist. Ende der siebziger Jahre haben Wissenschaftler erkannt, wie wertvoll die griechische oder mediterrane Küche ist. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, das durch die griechische oder mediterrane Ernährungsweise (die alten Römer und die Spanier haben ja auch das Kochen erst von uns Griechen gelernt) Herzkrankheiten vorbeugt werden kann. Ein bekannter Herzspezialist hat einmal sinngemäß gesagt, dass der Gesundheitszustand der Nord- und Mitteleuropäer besser sein würde, wenn sie sich wie die alten Griechen ernährt hätten. Und wörtlich sagte Serge Reneault: "Die griechische Speisekarte sollte der internationalen Küche als Vorbild dienen." Das hört sicher auch die Göttin Hestia, Beschützerin des Herdes, des häuslichen Friedens und des Glücks gerne, die seit der Antike über Griechenlands Küche wacht. |
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